Einleitung

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen

Die Schmerzforschung hat in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht. Dank ihr ist es heute möglich viele Patienten aus dem Schmerzdilemma zu befreien. Der Schmerz ist ein Thema, mit dem wir täglich in unserer Praxis- tätigkeit konfrontiert werden. Es gibt eine grosse Vielfalt von Schmerzbildern, deren Ursachen wir meist schnell lokalisieren und durch die Entfernung der Noxe eliminieren können.
In der Notfallsituation sollte in kürzester Zeit eine Hilfe bzw. die Linderung der Schmerzen erreicht werden. Wie kann eine effiziente Ursachenfindung er- folgen und wie kann schnell Abhilfe geschaffen werden? Welche Massnahmen sind dazu notwendig und wie sollen diese durchgeführt werden? Lokal- anästhesien wirken oft ungenügend. Was ist die Ursache und wie kann dies verbessert werden? (K. Hargreaves, H. Van Waes)

Im Rahmen der Schmerztherapie werden vielfach Analgetika verordnet. Die Kombination verschiedener Wirkstoffe in optimaler Dosierung erlaubt eine optimale Schmerzkontrolle. Chronischen Schmerzzustände sind sowohl für den betroffenen Patienten, wie auch für den Therapeuten ein gravierendes Problem. Heute bieten neue Erkenntnisse immer bessere und wirksamere Behandlungsmöglichkeiten. (K. Hargreaves) 

Erhebungen zeigen, dass nahezu jeder vierte Arztbesuch wegen chronischer Schmerzen erfolgt! Besonders häufig leiden die Patienten unter Schmerzen im Rücken- oder im Kopfbereich. Sucht ein Patient wegen Schmerzen im Kopfbereich einen Zahnarzt auf, muss dieser entscheiden, ob die Schmerzen odontogener oder nicht odontogener Genese sind. Die Schmerzdiagnostik und die Schmerztherapie der orofazialen Schmerzen sind ein integraler Bestandteil der Zahnmedizin. (D. Ettlin)

Der Kongress richtet sich an den Allgemeinpraktiker, aber auch an den in Endodontie Interessierten und liefert praktisch orientierte Antworten auf Herausforderungen der täglichen Praxis.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an diesem Symposium und wünschen Ihnen spannende und abwechslungsreiche Tage in Zürich.

Dr. Peter Velvart
Wissenschaftlicher Leiter